Wohin mit der ganzen Kinderkunst?

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Ist es nicht wunderschön, wenn Kinder ihre Kreativität ausleben und viel basteln und malen? Ja, aber wohin mit den ganzen Kunstwerken?

Du hast wahrscheinlich Unmengen an Kinderzeichnungen und Basteleien zuhause. Gerade in der jetzigen Zeit, in der wir so viel Zeit zuhause verbringen, wird noch fleißiger gebastelt und gezeichnet.

Kinderkunstwerke gehören zu einer schwer auszumistenden Kategorie, weil viele Emotionen daran hängen. Du musst verinnerlichen, dass deine Erinnerungen nichts mit dem Besitz der Dinge zu tun haben. Keiner kann dir diese Erinnerungen wegnehmen. 

Es reicht vollkommen einige wenige, besondere Malereien aufzuheben. Wenn du diese dann auch noch übersichtlich aufbewahrst, kannst du sie in Zukunft viel besser genießen.

Hier findest du einige Möglichkeiten, wie du mit den Massen an Kinderkunst umgehen kannst:

Kunstwerke sofort beschriften

Um dich später erinnern zu können, welche Zeichnung wann und von welchem Kind gemalt wurde, vermerke den Namen und das Datum (entweder das genaue Datum oder nur das Monat oder Jahr) auf der Rückseite der Zeichnung und sammle mal alle in einer Box.

Ausstellen

Kinder sind sehr stolz auf ihre gemalten Kunstwerke und freuen sich, wenn ihre Arbeit wertgeschätzt wird. Es bedeutet ihnen viel, wenn ihre Malereien ausgestellt und bewundert werden.

Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Hänge die Zeichnungen an einem gut sichtbaren Ort auf. Wechsle die Kunst immer wieder aus und achte darauf, dass es nicht zu überfüllt aussieht.

Bilderrahmen mit großem Schlitz oben, sodass die Bilder kinderleicht ausgewechselt werden können

Dieser spezielle Bilderrahmen ist besonders praktisch. Er hat oben eine Öffnung, durch die man das Papier ganz einfach rein und raus geben kann. Somit kann man die Bilder kinderleicht auswechseln. 

Wiederverwenden

Verwende die gemalten Bilder doch als Geschenkpapier oder bastle eine Grußkarte daraus. Vor allem Großeltern freuen sich bestimmt über ihr somit ganz individuelles Geschenk.

Digitalisiere die Kunstwerke

Kinderkunst zu digitalisieren ist eine hervorragende Möglichkeit, denn es spart viel Platz und gibt dir so die Möglichkeit alles für die Ewigkeit aufzubewahren.

Eine Möglichkeit die Zeichnungen zu digitalisieren ist das Einscannen. Wenn du keinen Scanner zuhause hast, kannst du die Malereien aber auch ganz einfach abfotografieren.

Hier eine kleine Anleitung, wie du am besten die Kunstwerke deiner Kinder fotografierst:

Suche dir einen hellen Ort mit viel natürlichem Licht. Verwende eine weiße Unterlage nahe dem Fenster. Mögliche weiße Unterlagen sind: weißes mattes Poster (am besten ankleben, damit es ganz flach bleibt), weiße Styroporplatte, weißes Tischtuch oder Bettlaken.

Fotografiere direkt von oben, eventuell musst du dich auf einen Stuhl stellen und achte dabei darauf, dem Bild das Licht nicht zu nehmen. Noch einfacher geht es mit einem Stativ. Wenn du die Fotos mit dem Handy machst, tippe vorab auf den Screen, damit die Kamera den Fokus richtig setzt. 

Schnapp dir alle Zeichnungen und ordne sie nach Kind und Zeitpunkt. Fotografiere zunächst ein weißes Blatt mit dem Namen des Kindes und dem Jahr. Dann fotografiere alle dazu gehörigen Kunstwerke. Wechsle zum nächsten Kind oder nächsten Jahr und schreibe wieder ein neues Blatt mit Namen und Jahr, fotografiere zunächst dieses und anschließend wieder alle dazugehörigen Kunstwerke. Und so weiter. 

Das erste Blatt ermöglicht dir ein einfacheres Ordnen am Computer.

Fotografiere alle Zeichnungen aus demselben Winkel (am besten direkt von oben) und mit demselben Abstand. 

Finde einen passenden Rhythmus für dich. Trage dir im Kalender fixe Tage ein, an denen du die Kunstwerke abfotografierst, damit nicht wieder zu viel zusammenkommt.

Was passiert dann mit den digitalen Bildern?

Du kannst die Bilder natürlich nur digital speichern. Dafür lege dir aber bitte verschiedene Ordner, zum Beispiel einen Ordner pro Kind, den wiederum geordnet nach Jahr, an. Oder du erstellst aus den Bildern ein Fotobuch. Ich integriere die Kinderzeichnungen in unser jährliches Familien-Fotobuch. Zur Auflockerung gebe ich einfach Bilder der Zeichnungen zwischen die Fotos. 

App Artkive

Eine Möglichkeit die Kinderkunst digital zu ordnen, bietet die App ‚Artkive‘. Darin kannst du die Kinder und deren Alter anlegen und anschließend den Bildern zuordnen. Auch das Datum der Erstellung und Kommentare können eingegeben werden. 

Du kannst dann nach Kind oder Alter filtern und dir nur bestimmte Bilder anzeigen lassen. Die Kunstwerke können dann auch mit anderen Artkive Usern, wie zum Beispiel den Großeltern, geteilt werden. 

Ausmisten

Ich behalte nur die Originale der aller schönsten Kunstwerke. Der Rest wird entweder gleich weggeworfen oder abfotografiert und somit archiviert. Die aller schönsten Zeichnungen bewahre ich aber in einer Memory Box, sortiert nach Jahr, auf. Dafür verwende ich eine Hängeregisterbox und unterteile nach Jahren. Der Vorteil dieser Box ist, dass auch andere Erinnerungen darin aufbewahrt werden können. So finden auch die Fotos vom Schulfotografen, Geburtstagseinladungen und Weihnachtskarten ihren Platz darin.

Natürlich können die Zeichnungen auch in einer Ringmappe in Hüllen aufbewahrt werden. So kann man sie auch ganz leicht durchschauen und sich jahrelang daran erfreuen. 

Für größere Zeichnungen gibt es spezielle Aufbewahrungsmappen in A3.


Ich hoffe, mit Hilfe dieser Tipps schaffst du es die Massen an Kinderkunst zu bewältigen und dich an den chaosfreien Erinnerungen der Kreativität deiner Kinder zu erfreuen.