Ordnung im Schuhschrank (Challenge Tag 1)

Das Leben ist zu kurz für unbequeme Schuhe.
Und trotzdem stehen sie oft noch im Schrank – drücken, passen zu nichts oder werden seit Jahren nicht getragen.

Der Schuhschrank ist für viele einer der unangenehmsten Bereiche im Zuhause. Schuhe sind emotional: Sie erinnern an besondere Anlässe, waren teuer oder wurden „für irgendwann“ gekauft. Gleichzeitig ist der Eingangsbereich einer der wichtigsten Orte überhaupt. Er wird täglich mehrfach genutzt, ist der erste Eindruck für Gäste – und entscheidet oft darüber, ob wir entspannt oder gestresst das Haus verlassen.

Chaos an dieser Stelle wirkt sofort auf das ganze Zuhause. Genau deshalb lohnt es sich, hier bewusst Ordnung zu schaffen.

Schritt 1: Alles raus & Überblick schaffen

Der erste Schritt ist radikal, aber notwendig:
Alle Schuhe kommen aus dem Schrank. Wirklich alle.

Dazu gehören:

  • Stöckelschuhe, Sneakers, Sandalen, Stiefel
  • Hausschuhe
  • und auch alle Paare, die irgendwo „zwischengelagert“ sind

Lege alles gut sichtbar vor dich. Das kann im ersten Moment überwältigend wirken – ist aber entscheidend, um ein realistisches Bild davon zu bekommen, wie viele Schuhe tatsächlich vorhanden sind.

Jetzt werden klare Kategorien gebildet (z. B. Alltag, Sport, Sommer, Winter). Je klarer die Kategorien, desto leichter fällt der nächste Schritt.

Schritt 2: Aussortieren – ehrlich & konsequent

Jetzt kommt der emotionale Teil.
Nimm jedes Paar einzeln in die Hand und stelle dir ehrlich folgende Fragen:

  • Würde ich dieses Paar heute noch einmal kaufen?
  • Passt es zu meiner aktuellen Garderobe?
  • Ist es bequem – oder nur schön?
  • Ist es intakt oder bereits beschädigt?
  • Trage ich es wirklich?
  • Habe ich ähnliche Paare mehrfach?

Schuhe, die drücken oder scheuern, werden nicht plötzlich bequem.
Schuhe, die zu nichts passen, werden nicht plötzlich Lieblingsstücke.
Und Schuhe, die jahrelang ungetragen im Schrank stehen, haben ihre Antwort längst gegeben.

Platz ist wertvoll. Zeit auch.
Und Ordnung entsteht dort, wo bewusst entschieden wird.

Auch Schuhpflegeprodukte dürfen jetzt mit überprüft werden: Alles Leere, Eingetrocknete oder Überholte kann ebenfalls gehen.

Schritt 3: Reinigen – der unterschätzte Unterschied

Bevor etwas zurückkommt, wird der Schuhschrank gründlich ausgewischt.
Gerade im Eingangsbereich sammelt sich viel Staub und Schmutz – eine saubere Basis macht einen enormen Unterschied.

Optional:

  • schmale Matte oder Anti-Rutsch-Einlage (schont Material & hält Schmutz zurück)
  • Schuhe, die bleiben, kurz reinigen oder abbürsten

Dieser Schritt sorgt nicht nur für Sauberkeit, sondern auch für ein deutlich wertigeres Gefühl beim Einräumen.

Schritt 4: Wieder einräumen – mit System

Jetzt wird strukturiert eingeräumt. Wichtig ist: Alles bekommt einen fixen Platz.

Mögliche Ordnungssysteme:

  • Nach Gewicht
    • unten: Stiefel & schwere Schuhe
    • mittig: Sportschuhe & geschlossene Schuhe
    • oben: Sandalen & leichte Modelle
  • Nach Saison
    • aktuelle Saison auf Greifhöhe
    • Off-Season weiter oben, hinten oder in Boxen

Bei wenig Platz helfen:

  • Schuhkipper
  • transparente Boxen
  • Schuhstapler zur Nutzung des vertikalen Raums

Stiefel können stehend oder liegend in Boxen aufbewahrt werden – idealerweise ausgestopft, damit sie nicht einknicken.
Schuhpflegeprodukte werden gesammelt in einem kleinen Korb verstaut.

Schritt 5: Beschriften für dauerhafte Ordnung

Beschriftungen sind kein Extra – sie sind der Schlüssel zu langfristiger Ordnung.

Sie machen den Unterschied zwischen:

  • „Es sieht gerade gut aus“
  • und „Es bleibt dauerhaft ordentlich“

Gerade bei Boxen oder verdeckten Fächern sorgen sie dafür, dass Schuhe nach dem Tragen automatisch wieder an ihren Platz zurückfinden.

Geschafft – und zwar einen der schwierigsten Bereiche

Der Schuhschrank gehört für viele zu den härtesten Baustellen.
Deshalb fühlt sich dieser Schritt oft an wie ein Pflaster abreißen – unangenehm im Moment, aber danach unglaublich erleichternd.

Ist dieser Bereich einmal klar und strukturiert, wirkt der gesamte Eingangsbereich ruhiger. Und genau das macht im Alltag den Unterschied: entspannter rausgehen, entspannter nach Hause kommen.

Ordnung beginnt nicht perfekt – sondern bewusst.
Und manchmal reicht ein einziger Bereich, um spürbar mehr Leichtigkeit ins Zuhause zu bringen.

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Gut für die Seele!

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