Filefolding

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Wenn jemand meinen Kleiderschrank sieht, gibt es meist ganz unterschiedliche Reaktionen. Von “wow – so hätt’ ich das auch gerne!” bis “das ist ja viel zu viel Arbeit und was bringt das überhaupt?” ist alles dabei.

Den Skeptikern unter euch kann ich sagen – es ist wirklich nicht so schwierig dies umzusetzen und beizubehalten und es gibt etliche Vorteile. 

Zunächst mal zum Begriff: Filefolding bedeutet, dass man die Kleidung vertikal in den Kleiderschrank einsortiert, um so eine bessere Übersicht über den Inhalt zu haben.

Vorteile

Dadurch, dass die Kleidung vertikal in der Schublade steht, sieht man auf einen Blick, was man hat und kann die einzelnen Stücke auch viel einfacher heraus nehmen. Denkt mal daran, wie schwierig es ist ein T-Shirt vom unteren Teil eines Stapels heraus zu nehmen – dazu muss man erst einmal die oberen Shirts hochheben und oft wird dann gleich der ganze Stapel zerstört. Vorallem für Kinder ist dieses System viel leichter anzuwenden.

Noch ein Vorteil: Durch diese Methode passt auch wesentlich mehr in den Schrank – probiert es aus!

Umsetzung

  1. Nimm zuerst alles aus dem Kasten raus.
  2. Falte das Kleidungsstück indem du zunächst die Ärmel nach innen faltest. 
  3. Dann falte es in der Hälfte zusammen und danach entweder nochmal halbieren oder dritteln (je nach Höhe der Schublade/Box)
  4. Bonuspunkte gibts fürs Ordnen nach Farben 😉

Auf Instagram findet ihr auch Falt-Videos in meinen Story Highlights.

Unterkategorien schaffen

Um alles noch schneller zu finden, bewährt es sich die Kleidungsstücke nach Unterkategorien zu ordnen und dementsprechend zu beschriften. Also alle Langarmshirts in eine Reihe oder in eine Box, alle Jeans gesondert, alle Bikinis zusammen,…

Vor allem bei Kinderschränken hilft es die einzelnen Unterkategorien zu beschriften, damit auch zum Beispiel Papa und Oma immer das richtige Kleidungsstück finden.

Vorher/Nachher

Vorher – Unübersichtlicher Kleiderhaufen
Nachher – Vertikal einsortierte Shirts bringen mehr Überblick

Dieses System ist natürlich nicht nur auf den Kleiderschrank beschränkt. Auch Bettwäsche, Handtücher und Co können so aufbewahrt werden.

Oft bekomme ich die Frage, was man tun soll, wenn man keine Schubladen im Kleiderschrank hat und trotzdem gerne das Filefolding-System anwenden möchte. Dafür könnte man dann einfach Schachteln (von einfacher Schuhschachtel bis wunderschöne Aufbewahrungsbox ist alles denkbar) verwenden in die man die Kleidung (am besten gleich nach Kategorie sortiert) vertikal aufgestellt hinein legt.

Viel Spaß beim Falten!