Ordnungs-Challenge

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Jetzt ist sie schon wieder vorbei – die Juni Ordnungs-Challenge!

Ich bin so begeistert, was ihr alle geschafft habt. Manche haben ja nur tageweise mitgemacht und trotzdem so viel erreicht.

Zum Nachlesen und auch als Hilfe, falls ihr sie verpasst habt oder einfach noch einmal machen wollt, habe ich die einzelnen Aufgaben hier zusammengefasst.

Ordnungschallenge

1. Mülltonnen Therapie

Bei der Mülltonnen-Therapie handelt es sich um eine schnelle Ausmistrunde. Nimm dir einen Müllsack und fülle ihn so schnell wie möglich mit 21 Dingen. ⁠21 Dinge einfach so weg zu werfen klingt vielleicht viel, aber glaube mir, es ist einfacher als du denkst. Oft sind es sogar leere Verpackungen, die wertvollen Platz wegnehmen. Wirf sie noch heute weg! ⁠

Denk an Kassenzettel, kaputte Kugelschreiber, abgelaufene Medikamente oder Lebensmittel, kaputte Kleidung, Küchenutensilien, die du nie benutzt oder einfach nur der Glasmüll, der seit Wochen darauf wartet entsorgt zu werden.⁠

Dabei geht es nur um eindeutig unbrauchbare Dinge.⁠

Mein Tipp: Diese Dinge finden sich häufig in Krims Krams Schubladen am Flur oder in der Küche. ⁠

2. Handy

Fotos

Na, wie viele Fotos befinden sich auf deinem Handy? Bei mir sind es mehrere Tausende.

Damit du einen besseren Überblick über deine Bilder behalten kannst, rate ich dir, einmal im Monat, die verschwommenen Bilder und Duplikate zu löschen. Die übrigen Bilder kannst du auch noch in Ordnern zusammenfassen. Oder du machst gleich einen Best-of-Ordner und gestaltest daraus ganz einfach am Ende des Jahres ein Fotobuch. Ein Back-Up am PC oder in der Cloud kann sicher auch mal nicht schaden.

Apps

Auch Apps benötigen unnötigen Speicherplatz und überfüllen unseren Bildschirm, sodass wir die wichtigen Apps nicht so leicht finden können. Lösche alle Apps, die du nie verwendest. Die restlichen Apps fasst du am besten in Kategorien zusammen oder ordnest sie nach Farben 😉

3. CDs und DVDs

CD und DVD Organisation

Viele von uns haben große CD und DVD Sammlungen, hören aber nur mehr online Musik und streamen Filme und Serien nur mehr im Internet. Teilweise besitzen wir nicht einmal mehr die Geräte, um diese Medien abzuspielen. Dennoch hängen wir an ihnen. Aber heute lassen wir einige davon gehen oder sortieren sie zumindest um, damit sie nicht mehr soviel Platz benötigen.

Aussortieren

Gehe deine komplette CD und/oder DVD Sammlung einmal durch. Nimm alle aus den Regalen oder Schubladen. Staube gleich auch alles ab. Sortiere CDs und DVDs aus, die du vermutlich nie wieder hören/anschauen wirst.

Wenn du wirklich nur mehr über das Handy Musik hörst, digitalisiere doch deine Lieblings-CDs.

Umsortieren

Wenn du dich absolut nicht von deiner Sammlung trennen kannst, könntest du auch alle CD und DVD Hüllen entsorgen und die CDs und DVDs stattdessen in dünnen Papier-CD-Hüllen in einer Box oder in einer CD Tasche aufbewahren. Für viele eine unmögliche Vorstellung. Aber es spart so unglaublich viel Platz und auch Zeit beim Suchen, da man mit Hilfe von Unterteilungen in verschiedene Genres , die DVDs und CDs dann auch noch viel leichter findet. Die meisten DVDs und CDs sind ohnehin gut beschriftet, sodass man die Hülle gar nicht benötigt.

Zur Info: Die Hüllen gehören (zumindest in Österreich) in den Restmüll und die DVD/CD zur Problemsammelstelle am Mistplatz.

4. Schränke und Schubladen wischen

Auch im Inneren der Schränke und Schubladen sammelt sich eine Menge Staub. Nimm dir heute einige Schubladen und Schränke vor. Räume den gesamten Inhalt aus, wenn nötig sauge zuerst und wische dann nach. Vergiss auch die Innenseiten der Schranktüren nicht.

Wenn du beim Ausräumen Dinge findest, die du gar nicht mehr benötigst, wirf sie sofort weg. Wenn du Dinge findest, die an einen anderen Ort gehören, bringe diese sofort dorthin.

Räume den übrigen Inhalt dann wieder sinnvoll ein. Beachte: Nur weil es vorher an einem bestimmten Ort war, bedeutet nicht, dass es dort wieder hin muss. Überlege noch einmal, ob der vorherige Platz auch wirklich der sinnvollste Platz war. Auch die Höhe der Regalböden kann meist verändert werden.

Bei mir sammelt sich immer am meisten Schmutz in den Küchenschubladen. Die muss ich wirklich regelmäßig putzen. Aber vergiss nicht: auch dein Kleiderschrank oder dein Nachtkästchen sollten mal gereinigt werden.

5. Papierkram

Papierkram erledigen steht bei den meisten ganz unten auf der Beliebtheitsskala.

Papierkram erledige ich nur alle zwei Wochen für ca. 45 Minuten. In dieser Zeit allerdings total ungestört – also Handy aus!

Um schnell voran zu kommen, bedarf es eines guten Systems zum Vorsortieren.

Ich verwende eine Ablage mit mehreren Unterkategorien: Inbox, Act, Use und File.

In die Inbox kommen alle eingehende Briefe, nachdem sie geöffnet wurden.

Zu Act kommen zum Beispiel zu bezahlende Rechnungen, Formulare, die zurück geschickt werden müssen und einzureichende Versicherungsunterlagen.

Unter Use bewahre ich Gutscheine und Namenssticker sowie Passbilder meiner Kinder (für Freundschaftsbücher) auf.

Bei File wird alles rein gegeben, was in Ordner abgelegt werden muss oder eine Weile aufgehoben werden muss. Zum Beispiel Rechnungen, Versicherungsunterlagen und Postaufgabezettel.

Auch ein Hängeregister wäre eine Möglichkeit. Nichts muss mehr gelocht oder in Hüllen gegeben werden. Alles kommt einfach chronologisch geordnet in die unterteilten Hängeregister.

Zum Papierkram gehören natürlich auch alte Zeitungen, Zeitschriften und Kataloge. Gib alle weg, die du nicht mehr lesen wirst.

Wenn du genug Zeit hast, kannst du auch deine Ordner durchgehen und alte, nicht mehr benötigte Dokumente wegwerfen. Die Bestätigung deines Erste-Hilfe Kurses aus dem Jahr 1998 interessiert niemanden mehr.

6. Einkaufstüten

Heute geht es den Unmengen an Einkaufstüten an den Kragen. In den meisten Haushalten gibt es leider immer noch viel zu viele Einkaufstüten. Ich verwende mittlerweile nur noch wiederverwendbare, die ich immer in meiner Handtasche dabei habe. Für Großeinkäufe benutze ich große Taschen (wie die von IKEA zum Beispiel). Auch im Auto habe ich einige, große Taschen.

Gewöhne dir an, immer eine Tüte dabei zu haben. So musst du gar nicht erst wieder eine neue kaufen. Das spart Geld, Platz und schützt die Umwelt.

Nimm alle Tüten aus dem Schrank/der Schublade und sortiere aus. Behalte nur mehr einige wenige. Am besten nur so viele, wie in eine Box/Schublade im Eingangsbereich passen. So denkst du eher daran, sie beim nächsten Einkauf mitzunehmen.

Die aussortierten Tüten gebe ich immer zu unserer Schneiderei ums Eck. (Sie geben die umgenähten Kleidungsstücke dann für Kunden hinein, die selbst keine Tasche mithaben). Ansonsten bitte einfach entsorgen und darauf achten, dass gar nicht mehr so viele neue ins Haus gelangen.

Die übrigen Tüten kann man dann schön zusammenfalten. So benötigen sie wesentlich weniger Platz. Die Anleitung dazu, findest du auf Instagram im Storyhighlight ‚Folding‘.

7. Schuhe

Das Leben ist einfach zu kurz für unbequeme Schuhe!

Trage alle Schuhe an einem Platz zusammen. Sortiere hemmungslos aus. Alles, was zu klein ist, drückt oder total verschlissen ist, kann weg.

Schuhe, die ganz selten benutzt werden (Wanderschuhe, Schuhe für besondere Anlässe,…) können ganz nach oben in den Schrank.

Um Platz zu sparen kann man die Schuhe auch mit Hilfe von Schuhhaltern stapeln.

Nutze die Gelegenheit gleich und putze die Schuhe, die du behalten willst oder bringe sie zum Schuster.

Versuche möglichst wenige Schuhe herumliegen zu lassen. In einem Klapp-Schuhschrank kann man sehr platzsparend einige Schuhe unterbringen.

8. Medikamente

Medikamente

Kontrolliere mindestens einmal jährlich die Haltbarkeit der Medikamente.

Sortiere sie nach Kategorien in unterschiedliche Boxen und beschrifte diese.

Besonders praktisch sind durchsichtige, stapelbare Boxen.

Auch kannst du die Medizin für Kinder und Erwachsene getrennt voneinander aufbewahren, damit du in der Hektik nicht zum falschen Medikament greifst.

Achte beim Verstauen darauf, dass die Medizin an einem kühlen Ort und außer Reichweite von Kindern aufbewahrt wird.

Die aussortierten Medikamente gehören nicht in den Restmüll! Sie müssen entweder zur Apotheke oder zum Müllplatz gebracht werden.

Um auch unterwegs immer den Überblick über die Hausapotheke zu haben, gibt es eine praktische App @unserehausapotheke. In meinem Blogpost habe ich die Vorteile dieser App zusammen gefasst.

9. PC/Handy Backup

Wir denken gar nicht daran oder schieben es immer vor uns her. Aber wenn dann plötzlich die Daten weg sind, geraten wir in Panik!

Meine Handydaten und der Laptopinhalt werden automatisch in der Cloud gesichert. Das erleichtert mir diese Aufgabe, weil ich gar nicht erst daran denken muss. Früher habe ich die Daten des Computers auf eine externe Festplatte gespeichert und oft vergessen.

Mach es heute noch, oder besser sofort. Nichts ist schlimmer, als wenn alle Daten weg sind.

Speicher dir dann im Kalender einen fixen Tag alle x Wochen ein, damit du nie wieder ein Backup vergisst.

10. Schmuck und Accessoires

Sortiere heute all den Schmuck und auch sonstige Accessoires wie Gürtel und Tücher, die du nie verwendest, aus.

Die übrigen Stücke solltest du übersichtlich aufbewahren. Ohrringe könntest du auf einem Schmuckständer aufhängen. Ketten können auch an der Innenseite der Schranktüre auf Haken gehängt werden. Für Tücher und Gürtel gibt es auch spezielle Halterungen.

Am besten reinigst du den Schmuck auch gleich. Ich verwende Gebissreiniger und lasse meine Platin-Ringe und Goldketten über Nacht darin. Am nächsten Morgen sehen sie aus wie neu. Achtung: Auf manchen Internet Seiten steht, dass man Silberschmuck nicht mit Gebissreiniger reinigen soll.

11. Vorratsbehälter

Die berühmte Schublade mit den Vorratsbehältern. Bei vielen die gefürchtetste Schublade, in die am besten niemand reinschauen sollte.

Aber auch diesen Hotspot kann man gut ordentlich halten.

Nimm einmal alles raus. Kontrolliere, ob wirklich jedes Gefäß einen passenden Deckel hat. Entsorge verwaiste Teile oder Behälter, die nicht mehr gut schließen.

Dann empfehle ich die Deckel gesammelt in eine Box zu geben und die Gefäße zu stapeln.

Eine andere Möglichkeit ist es aber, die Behälter sofort mit dem passenden Deckel zu schließen. Dann muss man wirklich nie etwas suchen. In einer Schublade könnte man diese dann auch noch, für bessere Erreichbarkeit, hochkant aufstellen.

12. Kosmetik

Wusstest du, dass geöffnete Kosmetik nach einiger Zeit ablaufen? Die genaue Empfehlung des Herstellers findest du meistens auf der Verpackung (neben dem Creme-Tiegel-Symbol). ⁠

Oft sieht man schon auf den ersten Blick, ob geöffnete Cremen noch gut sind. Wenn sich Farbe oder Geruch verändert oder sich Bestandteile einer Creme getrennt haben, sollte es entsorgt werden.⁠

Grundsätzlich kann man sagen, dass Kosmetik nach folgender Zeit schlecht wird:⁠

  • Augencreme: 4 Monate⁠
  • Creme: 1 Jahr⁠
  • Mascara: 2-3 Monate⁠
  • Lippenstift: 1,5-2 Jahre⁠
  • Foundation: 6-12 Monate⁠
  • Flüssige Eyeliner: 3-6 Monate⁠
  • Puder: 5 Jahre

Gerade bei Augencreme, Mascara und Eyeliner sollte man aufpassen, da sich darin wenig Konservierungsmittel befinden und so Bakterien ins Auge gelangen könnten. ⁠

Quelle: https://www.gesundheit.de/wellness/koerperpflege/kosmetika/haltbarkeit-und-lagerung-von-kosmetik⁠

13. Handtaschen

Zunächst kümmern wir uns um die aktuell verwendete Handtasche. Leere den gesamten Inhalt aus und sortiere einiges aus. Den Kassenbon, die Kaugummiverpackung, der kaputte Kugelschreiber,…

Reinige die Tasche innen und außen. Räume alles wieder ein. Wenn du wirklich vieles in deiner Handtasche verstaust, empfehle ich dir zu kategorisieren und die Dinge separat in kleinen Täschchen aufzubewahren oder einen Taschenorganizer zu verwenden. Dieser hilft nicht nur dabei Ordnung zu halten, sondern erleichtert auch einen Taschenwechsel.

Anschließend geht es den restlichen Handtaschen an den Kragen. Die meisten werden nie benutzt und nehmen total viel wertvollen Platz weg. Nimm alle aus dem Schrank und sortiere, diejenigen aus, die du nicht mehr verwendest oder nicht mehr schön findest.

14. Bedienungsanleitungen

Sei ehrlich: Wie viele Geräte besitzt du gar nicht mehr – hortest aber dennoch die Anleitung dazu? Ich bewahre nur einiger wenige Anleitungen auf, vor allem für Dinge der Kinder, die ich eventuell später verkaufen möchte (z. B. für den Kinderwagen) oder Anleitungen, die am Handy mühsam zu lesen wären.

Denn die meisten Anleitungen findet man ohnehin online. Du könntest auch gleich nach dem Kauf die Anleitung downloaden und auf deinem PC speichern und die physische Bedienungsanleitung sofort entsorgen.

Oder du entsorgst zumindest die Teile der Anleitung, die in fremden Sprachen geschrieben sind. Das spart auch schon enorm viel Platz.

Sortiere heute radikal die Anleitungen aus und genieße den dadurch gewonnenen Platz! Die restlichen Anleitungen kannst du in einer Box oder in einem Ordner aufbewahren. Vergiss nicht diese gut zu beschriften, sodass jeder weiß, wo die Anleitungen zu finden sind.

15. Speisevorräte

Es ist besonders wichtig den Überblick über seine Vorräte zu haben, da man ansonsten unnötig Lebensmittel verschwendet.

Durchsichtige Vorratsbehälter erleichtern es dir, zu wissen, wie viel du noch hast und sehen mit solchen Beschriftungen auch noch besonders schön aus.

Zur besseren Erreichbarkeit in tiefen Schränken kommen große Drehteller zum Einsatz.

Speisekammer

Die Kochanleitung kannst du einfach ausschneiden und auf die Hinter- oder Unterseite des Behälters kleben. Auch das Haltbarkeitsdatum kannst du entweder ausschneiden und aufkleben oder mit einem Kreidestift direkt auf die Box schreiben. Auch ein Klebestreifen, der die Mindesthaltbarkeit verrät, kann aufgeklebt werden.

Achtet auch bei Konserven auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und bewahrt Dosen, die zuerst aufgebraucht werden müssen, ganz vorne auf.

Die meisten Vorräte werden bei mir in luftdichten Behältern aufbewahrt. Weil wir die Frühstücksvorräte aber sehr schnell aufbrauchen und mir das ständige Umfüllen zu mühsam wäre, entferne ich zumindest den riesigen Karton und verwende Klips um den Inhalt frisch zu halten.

Dies spart nicht nur Platz und hilft den Überblick über die Vorräte zu behalten, sondern schützt auch vor Motten und Co.

16. Make-Up Pinsel

Verschmutzte Make-Up Pinsel führen zu Hautunreinheiten und anderen Hautirritationen. Die beste Gesichtspflege hilft nicht, wenn du dir täglich mit schmutzigen Pinseln über das Gesicht fährst.

Ich reinige meine Pinsel mit Babyshampoo und einer speziellen Pinsel Reinigungspalette. Meine Tochter liebt Pinselwaschen und würde es am liebsten täglich machen. Wir einigen uns dann meist, auf alle zwei Wochen.

17. Bettwäsche

Aussortieren

Die meisten besitzen zu viel Bettwäsche. Pro Person im Haushalt würde ich maximal zwei Sets aufbewahren. Wenn Gäste kommen, hat man so immer noch genug.

Für die Kissen und Decken, die nur für Gäste verwendet werden oder für Wechseldecken (Winter/Sommer) empfehle ich Vakuumbeutel. Gerade bei dicken Kissen und Decken spart man dadurch enorm viel Platz und das Bettzeug ist so auch vor Gerüchen und Staub geschützt.

Falten

Die übrige Bettwäsche kannst du schön falten. In meinen IGTV Videos findest du eine Anleitung zum Falten von Spannbettlaken. Es ist einfacher als man glauben würde.

Den Deckenbezug bewahre ich mit dem Spannbettlaken im Inneren des Kissenbezugs auf. So hat man ein komplettes Set griffbereit, ohne nach einzelnen Teilen suchen zu müssen.

18. Schmutzradierer

Mit diesem Wundermittel bekommst du fast jeden Schmutz von Wänden, Türen, Schranktüren und sogar Sneakers.⁠

Nimm dir einen Schmutzradierer, mache ihn nass, drücke ihn gut aus und wische leicht über den gewünschten Fleck.⁠

Ich mache regelmäßig die Fläche rund um die Lichtschalter damit sauber. Auch die weiße Sohle meiner Sneakers sehen nach der Behandlung mit dem Schmutzradierer wieder aus wie neu. ⁠

❗Wichtig: Teste immer an einer unauffälligen Stelle, ob die Fläche geeignet ist!⁠

19. Werkzeug

Viele von uns haben Werkzeug doppelt und so viele Schrauben, dass nicht mal ein Berufshandwerker diese in seinem Leben verbrauchen könnte. Dann sind diese auch noch meist an mehreren Orten verstreut, sodass man ohnehin nie das richtige findet.

Trage das gesamte Werkzeug sowie alle Schrauben, Nägel usw. an einen Ort zusammen. Sortiere großzügig aus. Niemand braucht drei komplett gleiche Schraubenzieher. Auch Schrauben und Co. können rigoros ausgemistet werden. Inbusschlüssel sammeln sich auch meistens zu viele an, da sie bei jedem neu gekauften Möbel wieder einer beigelegt ist.

Anschließend sortierst du die übrigen Materialen am besten in eine unterteilte Box und beschriftest die einzelnen Kategorien übersichtlich.

Solltest du über einen Keller verfügen, lagerst du am besten alle nicht so häufig verwendeten Werkzeuge gleich dort und nur das wichtigste an einer gut zugänglichen Stelle in der Wohnung.

20. Kühlschrank

Räume zunächst den Kühlschrank vollständig aus. Auch alle Boxen, Auszüge und Gitter kommen raus. Reinige alles gründlich durch. Entweder mit einem speziellen Kühlschrankreiniger oder mit einer Essig-/Wassermischung oder auch einfach nur mit ein wenig Spülmittel. Für die Reinigung der Ritzen empfehle ich eine alte Zahnbürste. Der Ablauf für das Kondenswasser kann mit einem Wattestäbchen gereinigt werden. Vergiss nicht auch die Türdichtungen fecht zu wischen.

Die Ritzen kannst du noch mit einer alten Zahnbürste putzen.

Danach sieh all deine Vorräte durch und entsorge alle lang abgelaufenen und verdorbenen Lebensmittel.

Ich empfehle, alle Lebensmittel nach Kategorien zu ordnen. Dafür eigenen sich am besten gut waschbare, durchsichtige Behälter.

Wenn man diese Boxen auch noch gut beschriftet, weiß wirklich jedes Familienmitglied, was wohin gehört und wo er oder sie etwas finden kann. Besonders wichtig finde ich die ‚Eat me first‘ Box. Darin bewahren wir alle Lebensmittel auf, die zeitnah gegessen werden sollen. So wird sichergestellt, dass wir keine Lebensmittel wegwerfen müssen, weil sie schon schlecht geworden sind.

Lies den gesamten Blogpost ‘Schaffe Ordnung im Kühlschrank’.

21. Spülmaschine reinigen

Hast du schon einmal den Dichtungsschlauch deiner Spülmaschine rausgenommen? Wenn nicht, lass mich dir sagen: das ist wirklich kein schöner Anblick!

Die Spülmaschine hat ja die Aufgabe unser Geschirr sauber zu machen. Daher müssen wir sie auch regelmäßig putzen.

Das Sieb befreie ich regelmäßig von Speiseresten.

Für eine ganz gründliche Reinigung nehme ich alle Körbe und auch den Dichtungsschlauch heraus.

In den Rollen der Körbe verfängt sich auch viel Schmutz. Diesen entferne ich mit einer Bürste. Den Dichtungsschlauch lege ich in Wasser mit etwas Spülmittel ein und reinige ihn gründlich. Auch der Spalt, in dem der Dichtungsschlauch liegt, wird mit einer Bürste gereinigt.

Anschließend baue ich wieder alle Teile ein und reinige noch die Tür des Geschirrspülers, sowohl innen und seitlich als auch außen.

Abschließend lasse ich den Geschirrspüler noch auf der heißesten Stufe mit Natron und Essigessenz laufen.

22. Bücher und Kochbücher

Nimm alle Bücher aus dem Bücherregal. Staube das Regal und die Bücher ab. Sortiere Bücher, die du nicht mehr lesen wirst aus und sortiere sie entweder nach Genre oder nach Regenbogenfarben geordnet wieder ein.

Auch die Kochbücher solltest du heute durchsehen. Sei mal ehrlich – wie oft benutzt du diese? Die einigen wenigen Rezepte, die du wirklich nachkochst, kannst du auch abfotografieren oder kopieren und in einem Sammelordner aufbewahren.

Vielleicht gibt es ja auch in deiner Stadt einen ‚offenen Bücherschrank‘. Da kannst du Bücher, die du nicht mehr willst, reingeben und jemand anderer freut sich dann darüber. Manchmal nehmen auch Büchereien gut erhaltene Bücher an. Ansonsten gibt es auch online Verkaufsplattformen.

23. Entkalken

Kalk ist nicht nur unschöner Schmutz, sondern auch ein echter Energiefresser, da die Ablagerungen verhindern, dass das Wasser schnell erhitzt.

Das Entkalken von Teekocher, Kaffeemaschine und Eierkocher sollte man daher wirklich regelmäßig durchführen. Am besten eine Erinnerung im Kalender eintragen oder zum Beispiel immer zu Beginn des Quartals durchführen.

Dafür benötigt man auch noch nicht einmal Chemie: Einfach einen Schuss Essigessenz (oder normalen Speiseessig) in den Wasserkocher geben. Den Rest mit Wasser auffüllen und einmal aufkochen lassen. Einmal gut ausspülen. Auch den Eierkocher kann man mit Essig ganz einfach reinigen.

Bei der Kaffeemaschine bitte die Empfehlung des Herstellers beachten.

24. Geschirr

Heute geht es den Gläsern und Tellern an den Kragen.

Nimm alles aus den Schränken und unterziehe es einer genauen Kontrolle – hat das Geschirr Sprünge, ist es ausgeschlagen oder sind die Gläser ganz stumpf und milchig?

Wenn du nur noch zwei gleiche Teller hast, ihr aber mehrere Personen seid und du das Geschirr nicht mischen möchtest, dann sortiere auch die restlichen Teller aus.

Hast du Geschirr, dass du nie verwendest? Schenke es weiter oder verkaufe es.

Selten verwendetes Geschirr und Gläser solltest du an einem weniger gut zugänglichen Ort aufbewahren. Gib sie entweder ganz nach oben in den Schrank, nutze einen schlecht erreichbaren Eckschrank oder verstaue sie in einer Vitrine.

Beachte: Die meisten Regaleinsätze lassen sich versetzen. Manchmal hilft es auch einen zusätzlichen Regalboden einzubauen oder Regaleinsätze zu verwenden.

25. Waschmaschine und Trockner

Waschmaschine

Das Flusensieb sollte alle 3-6 Monate gereinigt werden. Wichtig: Lege dir, bevor du beginnst, ein Tuch oder eine flache Schüssel unter die Flusensiebklappe. Öffne diese, entnimm das Flusensieb, wasche es gut ab und reinige das Innere des Flusensiebfachs.

Auch das Waschmittelfach kann entnommen und gereinigt werden.

Wisch anschließend alles gut ab, vergiss dabei auch die Dichtungen und das Äußere der Maschine nicht.

Ein abschließender Waschgang mit 50 g Natron (im Waschmittelfach) und 50 ml Essig (im Weichspülerfach) reinigt die Trommel.

Trockner

Entnimm den Kondensator und reinige das Fach gründlich. Wasche den Kondensator unter fließendem Wasser und lasse ihn vor dem Wiedereinbauen trocknen. Dies sollte mindestens einmal im Monat wiederholt werden.

Das Flusensieb sollte ja ohnehin nach jedem Trocknen gereinigt werden. Allerdings sollten wir es auch alle paar Monate einer Intensivreinigung unterziehen. Dazu unter fließendem Wasser abwaschen, Flusen aus allen Ritzen entfernen und auch komplett trocknen lassen.

26. Kabel sortieren

Der berühmte Kabelsalat…wer kennt ihn nicht?

Sammle alle Kabel zusammen. Sortiere diejenigen aus, die du nicht mehr benötigst (ich habe ein Ladekabel von einem Navigationsgerät gefunden, welches wir gar nicht mehr besitzen), sortiere sie nach Zusammengehörigkeit.

Stecke die Kabel zum Beispiel in eine Toilettenpapierrolle. Dann nur noch beschriften. Voilà! Übersichtlicher geht es nicht und die Kabel verheddern nicht mehr ineinander. Alternativ kannst du auch eine spezielle Box für die Kabel verwenden.

27. Staubsauger

Er ist für viele wohl das wichtigste Haushaltsgerät. Doch ein Staubsauger kann nur dann richtig saugen, wenn er regelmäßig gereinigt wird.

Bitte beachte für die Reinigung deines Staubsaugers unbedingt die Hinweise des Herstellers!

In der Bodendüse verfangen sich leicht Haare und Fusseln. Diese kann man einfach abzupfen. Anschließend mit einem feuchten Tuch über die Düse wischen, um sie von Staub zu befreien. Auch Staubsaugerrohr und Schlauch sollten ab und zu gründlich gereinigt werden. Diese können in der Badewanne eingelegt werden oder mit dem Duschkopf durchgewaschen werden.

Bei meinem beutellosen Staubsauger muss regelmäßig der Filter unter fließendem Wasser gereinigt werden. Bei meinem Staubsaugerroboter müssen regelmäßig der Filter, die Sensoren, die Rollen und die Bürstchen gereinigt werden.

Du siehst – jeder Staubsauger braucht unterschiedlich viel Zuwendung. Ab und zu baue ich meinen kabellosen Staubsauger auch komplett auseinander und reinige jedes Einzelteil. Dabei muss man natürlich besonders vorsichtig sein.

Hier findest du meine Saug- und Wischroboter-Empfehlungen.

28. Badezimmerschränke

Auch im Badezimmer gilt: Zuerst muss alles aus den Schränken geräumt werden. Sortiere gleich nach Kategorien und mach dich dann ans Aussortieren. Dinge, die du nie verwendest, kannst du aussortieren, genauso wie Dinge, die schon lang geöffnet sind und somit wahrscheinlich schon schlecht geworden sind.

Entsorge Überverpackungen, sodass du immer den Überblick über die vorhandene Menge behältst.

Wische bei der Gelegenheit doch gleich die Schränke und Schubladen aus.

Gerade im Bad muss es meist schnell gehen und durch die Abflussrohre ist es oft nicht so leicht geeignete Ordnungssysteme für den Badezimmerschrank zu finden. Auch hier eignen sich meist Drehteller, um leichten Zugriff auf alle Produkte zu haben.

Auch die Hygieneartikel kann man schön und übersichtlich sortieren. Dann spart man viel Platz, der ansonsten mit hässlichen halbvollen Verpackungen voll gemüllt wäre.

29. Erinnerungen

Erinnerungsstücke sind die schwierigste Kategorie beim Aussortieren. An ihnen hängen einfach so viele Emotionen. Gib dir für diesen Prozess ausreichend Zeit.

Du musst verinnerlichen, dass deine Erinnerungen nichts mit dem Besitz der Dinge zu tun haben. Keiner kann dir diese Erinnerungen wegnehmen.

Es reicht vollkommen einige wenige, besondere Erinnerungsstücke aufzuheben. Wenn du diese dann auch noch übersichtlich aufbewahrst, kannst du sie in Zukunft viel besser genießen. Beschränke dich auf eine schöne Box pro Person. Für Kinder empfehle ich ein Hängeregister geordnet nach Jahren. Darin ist auch ein wenig Platz für den ersten Strampelanzug oder die ersten Schuhe. Diese Box kann dann auch dekorativ, leicht zugänglich, aufbewahrt werden, sodass man leicht neue Dinge hineingeben kann und sie vor allem leicht herausnehmen kann, um sich die Erinnerungen anzusehen und sich daran zu erfreuen.

Die meisten haben sehr viele Fotoalben und Fotos. Gehe die Fotos durch, entsorge doppelte und verwackelte Bilder und hebe sie gesammelt in einer Box auf. Wer will, kann die Fotos auch nach Jahren oder nach Personen ordnen. Fotos zu digitalisieren ist sicher auch eine gute Idee.

Für Malereien der Kinder gilt: hebe nur einige wenige auf. Die Zeichnungen können auch digitalisiert werden und nehmen in einem kleinen Fotobuch viel weniger Platz weg und werden so auch noch lieber angeschaut. Lies dazu doch meinen Blogpost „Wohin mit der ganzen Kinderkunst?“.

Bei Erinnerungsstücken, die viel Platz wegnehmen, könntest du auch ein Foto davon machen, es schön einrahmen und dich so täglich daran erfreuen, anstatt es im Schrank verstauben zu lassen.

Die Dinge schön auszustellen, anstatt sie in einer Box aufzuheben, ist grundsätzlich eine sehr gute Idee. Dabei gilt natürlich die Devise: „weniger ist mehr“.

Behalte nichts, nur weil du denkst, du musst es behalten. Dies ist oft bei Erbstücken der Fall. Wenn dein Herz nicht daran hängt, kannst du es auch weiterziehen lassen. Vielleicht freut sich ein anderer Verwandter darüber?!

30. Routinen

Zum Schluss unserer Challenge möchte ich auf die Wichtigkeit von Routinen hinweisen. Denn ein ordentlicher Haushalt wird nicht durch einmaliges Aufräumen erreicht, sondern durchs Dranbleiben.

Eine Routine ist etwas, das durch längere Anwendung zur Gewohnheit wird. Wenn ihr die Routinen immer in der gleichen Reihenfolge erledigt, müsst ihr bald nicht mehr über die einzelnen Aufgaben nachdenken.

Am Morgen erledige ich immer 8 Schritte, die nicht mehr als eine halbe Stunde dauern.

  • Betten machen
  • Geschirrspüler ausräumen
  • Snacks für die Kinder vorbereiten
  • Frühstück wegräumen
  • Trockner einschalten
  • Küche/Esstisch wischen
  • Sessel raufstellen
  • Saugroboter einschalten

Auch abends kann ich erst entspannen, wenn der Boden nicht mehr mit Spielzeug übersät ist, der Geschirrspüler läuft und die Wäsche in der Waschmaschine ist. Ich programmiere sie, dass die Wäsche am nächsten Morgen gerade erst ferig geworden ist.

Meine Abendroutine:

  • Spielzeug wegräumen
  • Waschmaschine programmieren
  • Geschirrspüler einschalten
  • Küche/Esstisch wischen
  • Müll entsorgen
  • Wäsche falten und wegräumen
  • Nächsten Tag planen
  • Relaxen

Ich freue mich sehr, wenn du mir Feedback zusendest, wie es dir mit den einzelnen Aufgaben ergangen ist.